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Roland Reisinger | 4693 Desselbrunn | Fallholz 15 | Tel: +43 664 424 06 42 | hauptzuchtwart@dobermann.at | OG Linz

Mitteilungen des Hauptzuchtwarts

Änderung des Tierschutzgesetzes - Verschärfte Regeln für das Kupieren von Hunden

Die aktuelle Novelle des Tierschutzgesetzes stellt neue Regeln für das Kupieren von Hunden auf und stellt damit eine erfreuliche Verbesserung im Sinne des Tierschutzes dar.

Das Kupieren von Schwanz und Ohren bei Hunden war bereits bisher durch das Tierschutzgesetz verboten, ebenso war das Ausstellen von Hunden, die kupiert wurden, in Österreich nicht mehr zulässig. Diese wichtigen Tierschutzbestimmungen erfuhren nunmehr eine nicht unwesentliche Verschärfung durch eine Novelle des Tierschutzgesetzes.

Der § 7 Absatz 5 dieses Gesetzes sieht vor: „Das Ausstellen, der Import, der Erwerb, die Vermittlung und die Weitergabe von Hunden, die nach dem 1. Jänner 2008 geboren und an deren Körperteilen Eingriffe vorgenommen wurden, die in Österreich verboten sind, ist verboten. Das wissentliche Verbringen von in Österreich geborenen Hunden ins Ausland zum Zwecke der Vornahme von Eingriffen, die in Österreich verboten sind, ist verboten.“

Damit stellt der Gesetzgeber eindeutig fest, dass bereits der Erwerb, also das Kaufen eines kupierten Hundes unter Strafe steht. Davon nicht betroffen ist eine spätere Vermittlung von ausgesetzten, zurückgelassenen und entlaufenen Tieren, die in einem inländischen Tierheim untergebracht sind. Ebenso sind Erbschaften ausgenommen.

Der Import von kupierten Hunden nach Österreich, auch aus anderen EU – Mitgliedstaaten sind seither ebenfalls verboten. Das Verbringen von Hunden ins Ausland, um sie dort kupieren zu lassen, war bereits bisher nicht gestattet.

Eine Übertretung dieser Vorschriften ist mit einer Geldstrafe bis zu 7.500 EUR im Wiederholungsfall bis zum Doppelten dieses Betrages zu ahnden.

 

 

WISSENSWERTES RUND UM ZUCHT UND EINZELEINTRAGUNGEN

Deckmeldungen:

  • Vor der geplanten Belegung ist rechtzeitig Meldung an den HZW zu machen (rechtzeitig = mindestens 4 Wochen vorher, spätestens 1. Tag der Läufigkeit).

  • Für die Deckmeldungen sind nur die aktuellen Formulare des ÖKV zu verwenden, welche vom Hauptzuchtwart bereits vorausgefüllt zugeschickt werden. Zu diesem Zweck bitte Ahnentafelkopien und alle sonstigen Nachweise an den HZW übermitteln. Fehlende Angaben, wie genaues Deckdatum, Name, Adresse und Tel.Nr. des Deckrüdenbesitzers bitte von Hand selbst eintragen.

  • Nach erfolgter Belegung ist die komplett ausgefüllte Deckmeldung innerhalb von 10 Tagen an den HZW zu senden.

 Wurfmeldungen:

  • Bereits einige Tage vor dem Werfen bitte den Wurfmeldeschein beim HZW anfordern. Dieses Formular wird ebenfalls mit allen wichtigen Daten vom HZW bereits vorausgefüllt  zugeschickt. Wie bei der Deckmeldung alle sonstigen Daten bitte von Hand eintragen.

  • Die komplett ausgefüllte Wurfmeldung ist innerhalb von 10 Tagen nach Geburt der Welpen dem HZW zu übermitteln.

  • Sofort nach Einlangen der Wurfmeldung werden die jeweils anfallenden Gebühren vorgeschrieben und sollten im Interesse des Züchters schnellstmöglich zur Einzahlung gebracht werden ( vorausgefüllter Zahlschein wird vom HZW übermittelt). Bestätigung der Einzahlung bitte gleich faxen oder mailen, die jeweiligen Zuchtbuchnummern/Tätowiernummern werden sofort vom HZW mitgeteilt.

  • Achtung, bei Welpen, welche gechipt werden ! Die vom Tierarzt erhaltenen Barcodes mit der Wurfmeldung mitschicken ! Die Barcodes bitte nicht aufkleben, sondern auf dem Originalpapier belassen und in einem kratzfesten Plastikbeutel mitschicken ! Vergessen des Mitschickens der Barcodes verzögert die korrekte Ausfertigung der Ahnentafeln und führt schlimmstenfalls dazu, dass die Welpen zusätzlich auch tätowiert werden müssen !!!

  • Alle Schauergebnisse, Titel, Prüfungsergebnisse, ZTP, Gesundheitsuntersuchungen, etc. sind durch Kopien der jeweiligen Zertifikate zu belegen, andernfalls keine Eintragung in der Ahnentafel vorgenommen werden kann.

  • Der Wurfmeldung ist weiters noch beizulegen : Original – Ahnentafel der Mutterhündin, grüne Zwingerkarte, sonstige Beilagen nach Rücksprache mit dem Hauptzuchtwart !

 Wurfabnahmen:

  • Die neuen Wurfabnahme – Protokolle werden bereits vorausgefüllt den jeweiligen Regionalzuchtwarten rechtzeitig vom HZW übermittelt.

  • Besondere Wünsche hinsichtlich der Person des wurfabnehmenden Zuchtwartes werden nach Möglichkeit berücksichtigt, insbesondere ist dabei auf vertretbare Anreisewege Rücksicht zu nehmen und bedarf auf jeden Fall der Rücksprache mit dem HZW.

  Sonstiges:

Bei Unklarheiten bitte gleich Kontakt mit dem HZW aufnehmen ! Vieles kann in einem netten persönlichen Gespräch gleich geklärt werden.

Auch ich als HZW werde mich nicht scheuen, Sie, liebe Züchter, ab und an zu kontaktieren, sollte mir irgendetwas nicht ganz klar sein. Fühlen Sie sich bitte dadurch nicht belästigt oder übermässig kontrolliert, ich möchte für Sie die Wurfeintragungen korrekt abwickeln !

WICHTIG BEI EINZELEINTRAGUNGEN !!

·        Original – Ahnentafel des einzutragenden Hundes einsenden !

·        Auf das Vorhandensein des Export – Pedigree achten (bei Hunden aus Nicht – EU – Ländern) !

·        Sollte der Besitzer des Hundes nicht Mitglied einer ÖDK – Ortsgruppe sein, kommt ein erhöhter Gebührensatz zur Anwendung !

·        Bei Ahnentafeln, welche nicht von einem FCI – anerkannten Dachverband ausgestellt sind, oder bei Hunden ohne Abstammungsnachweis, erfolgt unbeschadet weiterer, im Einzelnen festgelegten Eintragungsvoraussetzungen, ausnahmslos eine Eintragung ins Register des ÖHZB. In solchen Fällen bitte weitere Vorgangsweise mit dem HZW absprechen !

 

 

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